Eine Frau hält sich den schmerzenden Bauch

Endstation Reizdarm?

Was noch alles hinter unklaren Bauchbeschwerden stecken kann

„Alles in Ordnung. Vermutlich nur ein Reizdarm.“. Vielleicht haben Sie etwas in der Art schon einmal gehört. Sie haben zahlreiche Arztbesuche und Untersuchungen hinter sich und alle Befunde waren „völlig in Ordnung“. Das Reizdarmsyndrom (RDS oder englisch IBS / irritable bowel syndrome) ist eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Das heißt, es sollte erst diagnostiziert werden, wenn alle anderen (wichtigen) Ursachen ausgeschlossen sind. Dies sind beispielsweise:

  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Divertikel, d. h. Aussackungen der Darmwand, die sich entzünden können
  • Tumoren im Bereich des Bauches
  • Zöliakie, eine schwerwiegende Unverträglichkeit gegen Gluten
  • infektiöse Erkrankungen
  • entzündliche Prozesse anderer Bauchorgane
  • Laktose- und Fruktoseunverträglichkeit
 
Nehmen wir einmal an, all diese Möglichkeiten wurden ausgeschlossen. Sie haben „nichts Ernstes“ – das ist schon einmal beruhigend. Und doch geht es Ihnen nicht gut.

  • Immer wieder haben Sie Bauchschmerzen. 
  • Der Bauch ist eventuell sogar geschwollen oder gebläht.
  • Sie leiden an Verstopfung oder Durchfall, vielleicht auch beides im Wechsel. 
  • Der Gang zur Toilette ist mit unangenehmen Gefühlen oder gar Angst behaftet.
  • Oder Sie planen schon immer den Weg vor, wenn Sie aus dem Haus gehen, weil schnell eine Toilette erreichbar sein muss.
  • Sie schämen sich wegen häufiger Blähungen und Windabgang.
  • Sie achten penibel auf das Essen, meiden bereits vieles und wissen gar nicht mehr, was Sie eigentlich noch vertragen.
 

Bauchbeschwerden unklarer Ursache können sich in vielfältiger Weise äußern und einen hohen Leidensdruck mit sich bringen. Worauf und warum reagiert der eigene Körper so wie er es tut? Und was soll man tun, wenn es doch keine greifbare Ursache gibt? Schnell werden die Beschwerden, die ja offenbar keine organische Ursache haben, dann auf „die Psyche“ geschoben (fairerweise muss man an der Stelle aber auch erwähnen, dass die aktuelle Forschung schon deutlich weiter ist). Die Psyche kann auch durchaus eine Rolle spielen, denn Gehirn und Darm stehen in enger Verbindung. Beim „echten“ Reizdarmsyndrom findet sich in ca. 50% der Fälle auch psychische Beteiligung. Umgekehrt aber können anhaltende, vielleicht sogar unberechenbare Bauchbeschwerden  die Entstehung von z. B. Angststörungen oder depressiver Verstimmung begünstigen.  

Kreidezeichnung eines Darms umgeben von gesunden Lebensmitteln

Was kann's denn noch sein?

Bei den Patient*innen, die mit dem Anliegen Reizdarm zu mir kommen, beobachte ich jedoch häufig, dass die Diagnose zu früh gestellt wurde – weil eben nicht alle Ursachen abgeklopft wurden. Meist sind lediglich die oben genannten Erkrankungen ausgeschlossen worden. Das ist auch ein richtiger und wichtiger Schritt. Jedoch sind die Ursachen von Bauchbeschwerden deutlich vielfältiger.

Daher steht in meiner Praxis die weitere Ursachenforschung an oberster Stelle. Unsere Verdauung ist ein komplexes System und wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Sind die aus dem Lot geraten, kann dies zu Beschwerden führen.

Wonach sollte man also noch schauen? Das Gespräch mit Ihnen liefert mir wichtige Hinweise für das weitere Vorgehen. Daher beinhaltet meine Anamnese Fragen wie z. B.:

  • Wie häufig müssen Sie zur Toilette gehen? Bestehen dabei Schwierigkeiten, den Stuhl abzusetzen?
  • Wie ist die Beschaffenheit des Stuhls? Gibt es Auffälligkeiten in Konsistenz oder Farbe? Ist der Geruch vielleicht besonders auffällig?
  • Leiden Sie unter Blähungen – mit oder ohne Windabgang? Wann treten diese auf?
  • Haben Sie den Verdacht, dass ein oder mehrere  Lebensmittel mit den Beschwerden in Verbindung stehen könnten?
  • Gibt es weitere Beschwerden, die auf den ersten Blick vielleicht gar nichts mit der Verdauung zu tun haben, wie Migräne oder PMS?
 
Es ist völlig verständlich, dass manche dieser Fragen unangenehm sein können und nicht gern beantwortet werden. Daher ist mir eine vertrauensvolle Atmosphäre im Gespräch sehr wichtig.  Die Informationen, die Sie mir mitteilen, bilden eine wichtige Basis für sinnvolle weitere Schritte. Denn es gibt noch eine ganze Reihe möglicher „Übeltäter“, denen man ausgehend von einer gründlichen Anamnese mittels Stuhl-, Blut- oder Urinuntersuchungen auf die Spur kommen kann. Ein strukturiertes Vorgehen bei der diagnostischen Spurensuche ist von großer Wichtigkeit. Manche dieser Faktoren stehen aber auch miteinander in Verbindung, so dass es sinnvoll ist, sie gemeinsam abzuklären. Welche Untersuchungen in Ihrem speziellen Fall notwendig sind, finden wir im Rahmen eines bis zu zweistündigen Gesprächs heraus. Hier arbeiten wir Ihre Beschwerden gründlich und im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung auf.

Vereinbaren Sie ein kostenfreies, 15-minütiges Kennenlerngespräch und lassen Sie uns besprechen, wie ich Sie am besten auf Ihrem Weg unterstützen kann.

Ihren Termin finden Sie bequem online unter:

Ihre Heilpraktikerin am Fischtorplatz, Mainz
Maria Lepši-Fugmann

Maria Lepsi-Fugmann in ihrer Praxis am Fischtorplatz in Mainz
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Fischtorplatz 14 · 55116 Mainz
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